Alle Monster- und Horrorfilme, die Oscars gewonnen haben

„Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ (1932 einen Oscar für „Bester Hauptdarsteller“)

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„Rebecca“ (1940 zwei Oscars für „Bester Film“ und „Beste Kamera“)

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„Phantom der Oper“ (1944 zwei Oscars für „Beste Kamera“ und „Bestes Szenenbild“)

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„Das Bildnis des Dorian Gray“ (1946 einen Oscar für „Beste Kamera“)

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„Panik um King Kong“ (1950 einen Oscar für „Beste visuelle Effekte“)

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„Was geschah wirklich mit Baby Jane“ (1963 eine Oscar für „Bestes Kostümdesign“)

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„Rosemaries Baby“ (1969 einen Oscar für „Beste Nebendarstellerin“)

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„Der Exorzist“ (1974 zwei Oscars für „Bestes adaptiertes Drehbuch“ und „Bester Ton“)

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„Der weiße Hai“ (1976 drei Oscars für „Bester Ton“, „Bester Schnitt“ und „Beste Filmmusik“)

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„Das Omen“ (1977 einen Oscar für „Beste Filmmusik“)

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„Alien“ (1980 einen Oscar für „Beste visuelle Effekte“)

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„American Werewolf“ (1982 einen Oscar für „Bestes Make-up“)

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„Aliens“ (1987 zwei Oscars für „Bester Tonschnitt“ und „Beste visuelle Effekte“)

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„Die Fliege“ (1987 einen Oscar für „Bestes Make-up“)

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„Beetlejuice“ (1989 einen Oscar für „Bestes Make-up“)

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„Ghost“ (1991 zwei Oscars für „Beste Nebendarstellerin“ und „Bestes Originaldrehbuch“)

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„Misery“ (1991 einen Oscar für „Beste Hauptdarstellerin“)

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„Das Schweigen der Lämmer“ (1992 fünf Oscars für „Bester Film“, „Bester Hauptdarsteller“, „Beste Hauptdarstellerin“, „Bester Regisseur“ und „Bestes adaptiertes Drehbuch“)

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„Bram Stokers Dracula“ (1993 drei Oscars für „Bestes Kostümdesign“, „Bester Tonschnitt“ und „Bestes Make-up“)

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„Der Tod steht ihr gut“ (1993 einen Oscar für „Beste visuelle Effekte“)

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„Jurassic Park“ (1994 drei Oscars für „Bester Ton“, „Bester Tonschnitt“ und „Beste visuelle Effekte“)

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„Der Geist und die Dunkelheit“ (1997 einen Oscar für „Bester Tonschnitt“)

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„Sleepy Hollow“ (2000 einen Oscar für „Bestes Szenenbild“)

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„King Kong“ (2006 drei Oscars für „Bester Ton“, „Bester Tonschnitt“ und „Beste visuelle Effekte“)

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„Pans Labyrinth“ (2007 drei Oscars für „Beste Kamera“, „Bestes Szenenbild“ und „Bestes Make-up“)

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„Sweeney Todd“ (2008 einen Oscar für „Bestes Szenenbild“)

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„Black Swan“ (2011 einen Oscar für „Beste Hauptdarstellerin“)

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„Wolfman“ (2011 einen Oscar für „Bestes Make-up“)

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„Get Out“ (2018 einen Oscar für „Bestes Originaldrehbuch“)

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„Shape of Water“ (2018 vier Oscars für „Beste Regie“, „Bester Film“, „Beste Filmmusik“ und „Bestes Szenenbild“)

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„Shape of Water“ gewinnt vier Oscars

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Nach 89 Auszeichnungen, die sie bereits zuvor gewonnen hatte,  wurde der märchenhaften Fantasy-Romanze „Shape of Water“ von Guillermo del Toro gestern noch vier Oscars verliehen. Für „Bester Film“, „Beste Regie“, „Beste Filmmusik“ und „Bestes Szenenbild“. Nominiert war das Werk für 13 Oscars.
Der brillante Horrorthriller „Get Out“ war für vier Oscars nominiert und gewann immerhin den Preis für das beste Originaldrehbuch.

„The Purge“ wird eine TV-Serie bekommen

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Die erfolgreiche Purge-Reihe wird zeitnah zum neuesten Teil, „The First Purge“, dieses Jahr um eine Fernsehserie erweitert. In Amerika soll die Serie von SyFy und USA Network ausgestrahlt werden. Hauptdarsteller werden Gabriel Chavarria („Planet der Affen: Survival“), als US-Marine, der während der Purge-Nacht versucht seine Schwester zu retten, und Jessica Garza („Six“), als ebendiese Schwester, die von einem Kult geopfert werden soll.
„The First Purge“ startet am 5. Juli 2018 in den deutschen Kinos.

Filmtipp: „The Monster“

Kathy (Zoe Kazan) ist eine junge Mutter mit Alkoholproblemen. Ihre Tochter Lizzy (Ella Balentine) musste deshalb schneller erwachsen werden als ihr eigentlich lieb gewesen wäre. Das Mädchen versucht in einer Beziehung aus Hassliebe ihrer Mutter zu helfen. Doch schließlich entscheidet sie sich sie zu verlassen und zu ihrem Vater zu ziehen. Weil Kathy aber wieder mal verschlafen hat, enden die beiden nachts während eines Sturmes auf einer einsamen Landstraße. Nachdem sie einen Wolf angefahren haben, springt das Auto nicht mehr an. Und irgendetwas lauert in der Dunkelheit des Waldes…
Um es kurz zu sagen: „The Monster“ ist überwältigend! Bryan Bertinos („The Strangers“) drittes und neuestes Werk als Regisseur ist eindeutig einer der besten Horrorfilme, die ich bisher gesehen habe. Ein beklemmendes Kammerspiel, von emotionsgeladenen Rückblenden durchzogen, und mit oscarreifen Leistungen der beiden Hauptdarsteller. Das Monster bleibt für den Zuschauer zuerst unsichtbar hinter der Baumgrenze versteckt. Wenn man es schließlich zu Gesicht bekommt, ist es kein computeranimiertes Ungeheuer, bei dem man dann doch immer intuitiv CGI im Hinterkopf hat, sondern ein Schauspieler in einem schleimigen, zähnefletschenden Kostüm. Die Geschichte ist halb Drama, halb Horror, und die beiden Genres vereinigen sich zu einem metaphorischen Alptraum über die existentielle Verzweiflung des Menschen. In meinen Augen ein Meisterwerk!

Monster- und Horrorfilme im März 2018

Der Killerclown
Horrorfilm von Aaron Mirtes. Mit Brittany Belland und Burt Culver. (Start: 1. März 2018, Heimkino)

Der eigentliche Film ist ab 16 Jahren freigegeben, die Blu-Ray bzw. DVD trägt nur die „ab 18“-Freigabe wegen eines Trailers. Eine Studentin mit Clown-Phobie wird von einem dämonischen Clown verfolgt, der ihre Freunde tötet. Sie muss ihre Furcht überwinden und den Kampf aufnehmen.
„Der Killerclown“ ist der erste Spielfilm des Regisseurs Aaron Mirtes. Er hat gerade seinen nächsten Horrorfilm, mit dem Titel „Curse of the Nun“, abgedreht.

 

Obsessed – Vom Teufel besessen
Horrorfilm von David Trotti. Mit Amy Holland Pennell und Connor Trinneer. (Start: 1. März 2018, Heimkino)

Inspiriert von dem gleichen Besessenheitsfall, wie auch „Der Exorzist“. Eine Frau kehrt mit ihrem Mann in ihr altes Elternhaus zurück. Dort wurde vor langer Zeit an einem kleinen Jungen eine Teufelsaustreibung durchgeführt. Das Paar muss schnell am eigenen Leib erfahren, dass der Teufel das Haus nie verlassen hat.
Der Film wurde in dem Haus gefilmt, in dem sich der tatsächliche Exorzismus von Roland Doe abgespielt hat. Während der Dreharbeiten soll es zu übernatürlichen Phänomenen gekommen sein, die auch aufgenommen und im Film gelassen wurden.

 

Victor Crowley
Slasher-Film von Adam Green. Mit Parry Shen und Kane Hodder. (Start: 1. März 2018, Heimkino)

Adam Green, der außer für die „Hatchet“-Reihe noch für „Frozen“ und „How to catch a Monster“ verantwortlich war, hat, nachdem er den letzen Teil nur schrieb und produzierte, nun auch wieder Regie geführt. Er widmete den Film John Carpenter und George A. Romero. Zehn Jahre ist der mißgebildete Axtmörder Victor Crowley nun schon tot. Der einzige Überlebende des Massakers hat ein Buch über die Vorfälle geschrieben. Um das Buch zu vermakten will jetzt seine Verlegerin eine Show direkt aus den berüchtigten Sümpfen senden. Doch Victor Crowley ist von den Toten auferweckt worden und setzt sein blutiges Werk fort.
Das fiktive Buch „I, Survivor“ in dem Film, wurde im Nachhinein tatsächlich von Adam Green und Joe Knetter geschrieben und wird veröffentlicht.

 

Camp – Tödliche Ferien
Horrorfilm von Alberto Marini. Mit Jocelin Donahue und Diego Boneta. (Start: 2. März 2018, Heimkino)

Alberto Marinis erster Spielfilm, bei dem er Regie führt. Zuvor hat er u.a. die Drehbücher für „Sleep Tight“, „Extinction“ (2015) und „Anrufer unbekannt“, der als „Steig. Nicht. Aus!“ mit Wotan Wilke Möhring in der Hauptrolle dieses Jahr neu verfilmt wurde, geschrieben. Vier Amerikaner reisen nach Europa, um in einem andalusischen Ferienlager als Betreuer zu arbeiten. Doch dort ist eine Epidemie ausgebrochen, die Tiere und Menschen extrem angriffslustig macht.
Jaume Balaguéro, der Regisseur von „REC“ 1, 2 und 4, hat den Film produziert.

 

Auslöschung
Science-Fiction-Film von Alex Garland. Mit Natalie Portman und Jennifer Jason Leigh. (Start: 12. März 2017, Heimkino)

Verfilmung des gleichnamigen Romans von Jeff VanderMeer. In „Auslöschung“ geht es um eine Katastrophe in der Zukunft, die in einer nun gesperrten Zone dazu führte, dass Lebewesen und scheinbar die Realität selbst mutieren. Natalie Portman, in der Rolle einer Biologin, begleitet eine Expedition in das unbekannte Gebiet.
Ursprünglich war geplant, den Film international im Kino anlaufen zu lassen. Wegen Streitigkeiten der Produzenten über das hohe intellektuelle Niveau, übernahm dann aber Netflix die Auswertung.

 

Winchester: Das Haus der Verdammten
Geisterfilm von den Spierig Brothers. Mit Helen Mirren und Jason Clarke. (Start: 15. März 2018)

Die deutschen Regisseure Michael und Peter Spierig haben zuvor die Filme „Undead“, „Daybreakers“, „Predestination“ und „Jigsaw“ inszeniert. Der auf wahren Begebenheiten beruhende Film erzählt die Geschichte der Witwe des Waffenherstellers Winchester, die glaubt ein gigantisches Haus für die Seelen, der durch die Gewehre ihres Mannes Getöteten, bauen zu müssen.
Die Villa existiert tatsächlich in San Jose, Kalifornien. Sie wurde über einen Zeitraum von 20 Jahren ohne Pause und ohne Bauplan ständig erweitert. Es gibt dort Türen im Boden, Treppen die ins Nichts führen und Fenster, die sich in angrenzende Räume öffnen. Das Gebäude ist so unübersichtlich, dass noch heute dort Zimmer entdeckt werden.

 

Pacific Rim: Uprising
Science-Fiction-Monsterfilm von Steven S. DeKnight. Mit Scott Eastwood und John Boyega. (Start: 22. März 2018)

„Pacific Rim: Uprising“ ist der erste Spielfilm von Steven S. DeKnight, der zuvor für Fernsehserien hinter der Kamera stand (u.a. „Daredevil“ und „Smallville“). Zehn Jahre nach dem ersten Film wurde das Jaeger-Programm noch weiterentwickelt und eine neue Generation von Piloten muss sich den angreifenden Monstern entgegenstellen.
Hauptdarsteller Scott Eastwood ist der Sohn von Clint Eastwood. Er war z.B. auch in „Texas Chainsaw 3D“, „Herz aus Stahl“ und „Fast & Furious 8“ zu sehen.

 

Jeepers Creepers 3
Horrorfilm von Victor Salva. Mit Jonathan Breck und Meg Foster. (Start: 23. März 2018, Heimkino)

Victor Salva war auch beim ersten und zweiten „Jeepers Creepers“-Film der Regisseur. Er ist umstritten, aufgrund seiner Verurteilung wegen Kindesmissbrauchs im Jahr 1989. Der Film spielt zwischen dem ersten und dem zweiten Teil und handelt von einem Einsatzkommando, das den Creeper ein für allemal aufhalten soll. Dabei kommt der Leiter der Einheit dem Geheimnis um den Ursprung des Dämons näher als jemals zuvor.
Salva hat bereits die Story für den vierten Teil der Saga geschrieben.

 

Unsane
Psychothriller von Steven Soderbergh. Mit Claire Foy und Juno Temple. (Start: 29. März 2018)

Regisseur Steven Soderbergh war dreimal für den Oscar nominiert: Zweimal für die beste Regie (gleichzeitig für „Erin Brokovich“ und „Traffic“ im Jahr 2000) und einmal für das beste Drehbuch („Sex, Lügen und Video“, 1989), gewonnen hat er den Preis für „Traffic“. In „Unsane“ fürchtet sich eine Frau vor einem Stalker. Als sie unfreiwillig in die Psychiatrie eingewiesen wird, scheint ihr Verfolger ihr auch dort aufzulauern – oder bildet sie sich alles nur ein?
Der Film wurde komplett mit der Kamera eines iPhones gedreht.

Vampirfilm „We Are All Monsters Here“ in Planung

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In dieser Vampir-Variante einer Zombie-Apokalypse verwandelt ein Virus Menschen nachts in Blutsauger, während sie tagsüber normal sind. Eine Frau reist mit einem infizierten Mädchen durch das Land auf der Suche nach einer Heimat.
Die israelischen Filmemacher Aharon Keshales und Navot Papushado („Big Bad Wolves“, Quentin Tarantinos Lieblingsfilm 2013) werden Regie führen. Die Vorlage des Films ist eine Kurzgeschichte von Kelley Armstrong, auf deren Roman „Bitten“ die gleichnamige Fernsehserie beruht.

Amazons „Lore“ bekommt eine zweite Staffel

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Die hochgelobte Serie „Lore“ von Amazons Prime Video, erhält eine zweite Staffel, nachdem die erste mit sechs Episoden dort seit Oktober 2017 abrufbar ist.
„Lore“ folgt einem Anthologie-Konzept, bei dem jede Folge eine abgeschlossene Geschichte erzählt. Die Serie basiert auf der Hörspielreihe von Aaron Mahnke und behandelt in dokumentarischem Stil, Geschichten, die auf verstörenden wahren Begebenheiten beruhen. Sean Crouch, der auch für die „The Exorcist“-Serie und die Serie „Numb3rs“ verantwortlich ist, übernimmt die zweite Staffel, die laut den Worten der Produzenten, unheimlicher als alles, was man bisher im Fernsehen gesehen hat, werden soll.