Monster- und Horrorfilme in dieser Woche

Heimkino:

Deep Blue Sea 2
Horrorthriller von Darin Scott. Mit Danielle Savre und Rob Mayes.
FSK: ab 16 Jahren
Laufzeit: 94 min.
Veröffentlichung: 26. April 2018

„Jahre nachdem für das Aquatica-Projekt genetisch veränderte Haie genutzt wurden, um eine Heilung für Alzheimer zu entwickeln, sollen die Forschungen wieder aufgenommen werden – ungeachtet der Tragödie, die damals zum Abbruch führte. Der Pharma-Milliardär Carl Monroe treibt die Experimente in einem Unterwasserlabor voran und hat mit Ex-Navy-SEAL Trent Slater (Rob Mayes) und den Wissenschaftlern Daniel (Jeremy Boado) und Leslie Kim (Kim Syster) bereits ein Team versammelt. Zudem will er auch die die Haischützerin Misty Calhoun (Danielle Savre) gewinnen, die aber entsetzt reagiert, als sie erfährt, dass aggressive Bullenhaie, die tödlichsten Raubtiere im Meer, als Testobjekte benutzt werden. Und ihre Befürchtungen sind berechtigt. Es dauert nicht lange, bis die mit Drogen gedopten Haie schlauer, schneller und viel, viel tödlicher werden…“ (Warner Home Entertainment)

 

House Harker

Horrorkomödie von Clayton Cogswell. Mit Derek Haugen und Jacob Givens.
FSK: ab 16 Jahren
Laufzeit: 80 min.
Veröffentlichung: 26. April 2018

„Die Brüder Charlie und Gerry Harker sind Nachkommen des legendären Vampirjägers Jonathan Harker. Doch ihr Glaube an die Familiengeschichte rund um die Jagd auf Vampire macht sie in der heutigen Zeit nicht zu Helden, sondern zum Gespött der Stadt. Aus finanzieller Not heraus und dank eines ungewollten und recht kuriosen Todesfalls schmieden die Brüder gemeinsam mit ihrem nicht minder schrägen Freund Ned einen genialen Plan: Die erfolgreiche Jagd auf einen Vampir soll mit Hilfe eines Schauspielers öffentlich im Haus Harker inszeniert werden! Dumm nur, dass eben dieser Schauspieler auf einen echten Vampir trifft und dieser schließlich statt des Schauspielers bei den Harkers eintrifft…“ (Koch Media)

 

Das letze Abteil
Mystery-Drama von Andreas Schaap. Mit Anna Fischer und Nic Romm.
FSK: ab 12 Jahren
Laufzeit: 104 min.
Veröffentlichung: 27. April 2018

„Gretas Mutter ist ein Geist, weder tot noch lebendig. Seit vielen Jahren liegt sie im Koma und wird künstlich am Leben gehalten. Doch was ist das Leben wert, wenn es keine Hoffnung mehr gibt?
Diese Frage stellt sich auch Greta. Sie ist gerade auf dem Weg ins Krankenhaus nach Graz, als ihr Zug mitten in den Alpen von einer Lawine begraben wird. Im letzten Abteil erwacht sie unter einer meterdicken Schneedecke und ist der ausweglosen Situation ihrer Mutter plötzlich näher, als ihr lieb ist. Zusammen mit fünf geheimnisvollen Fremden teilt sie sich nun ihr eisiges Gefängnis.
Schon bald muss sie erfahren, dass sämtliche Rettungsversuche aussichtslos sind. Das letzte Abteil scheint wie vom Erdboden verschluckt. Als sie schließlich einen abgetrennten Kopf finden, ist die Panik groß und für Greta brechen die Grenzen zwischen Realität und Traum zunehmend auf.“ (Alive)

 

Hostile
Horrordrama von Mathieu Turi. Mit Brittany Ashworth und Grégory Fitoussi.
FSK: ab 16 Jahren
Laufzeit: 83 min.
Veröffentlichung: 27. April 2018

„‚Mein Name ist Juliette, und ich habe die Apokalypse überlebt. Glaubst du, ich hatte Glück? Dann liegst du falsch.‘ Nach der großen Katastrophe versuchen die Überlebenden eine neue Zivilisation aufzubauen. Jede Nacht müssen sie jedoch um ihr Überleben kämpfen. Tödliche, deformierte Kreaturen kommen an die Oberfläche wenn die Sonne untergeht. Als Juliette auf einer Patrouille die Kontrolle über ihren gepanzerten Wagen verliert, wacht sie kopfüber, mit gebrochenem Bein, in der Wüste auf. Die Nacht bricht herein, eine Nacht voller Überraschungen…“ (Splendid Film)

 

Scarecrows
Horrorfilm von Stuart Stone. Mit Hannah Gordon und Mike Taylor.
FSK: ab 18 Jahren
Laufzeit: 80 min.
Veröffentlichung: 27. April 2018

„Ely und seine Freunde wollen ein spaßiges Wochenende verbringen und planen deshalb einen kleinen Roadtrip zu einem Badesee, der als Geheimtipp gilt. Auf dem Weg zum See überqueren die vier jedoch unerlaubt ein Grundstück, was dessen Besitzer als Anlass nimmt, aus Rache eine gnadenlose, blutige Jagd auf sie zu eröffnen. Die Jugendlichen scheinen keine Chance gegen ihren brutalen Verfolger zu haben…“ (Splendid Film)

 

Shortwave
Sci-Fi-Thriller von Ryan Gregory Phillips. Mit Juanita Ringeling und Tina Feliciano.
FSK: ab 18 Jahren
Laufzeit: 85 min.
Veröffentlichung: 27. April 2018

„Josh und Isabel können das spurlose Verschwinden ihrer kleinen Tochter kaum verarbeiten, weshalb die beiden in ein einsames, aber hochtechnisiertes Haus im Wald ziehen, um dort etwas Ruhe zu finden. Als Josh, der gemeinsam mit einem Kollegen an der Erforschung eines Radiokurzwellensignals arbeitet, dessen Ursprung immer näher kommt, hat dies schreckliche Auswirkungen auf Isabel. Sie wird plötzlich von düsteren Visionen geplagt und glaubt, dass etwas Unheimliches sich in ihrem neuen Haus eingenistet hat…“ (Splendid Film)

 

Snake Outta Compton
Horror-Komödie von Hank Braxtan. Mit Ricky Flowers Jr. und Motown Maurice.
FSK: ab 16 Jahren
Laufzeit: 89 min.
Veröffentlichung: 27. April 2018

„Eine Gruppe Rapper aus Compton träumt schon lange von einem Plattenvertrag. Nun steht endlich ein Konzert für das bekannteste Record Label der Stadt bevor – doch da machen ihnen zwei korrupte Cops sowie eine mutierte Riesenschlange einen Strich durch die Rechnung! Rapper Cam und seine Band müssen sich mit den skrupellosen Polizisten und mit einem nerdigen Hobby-Wissenschaftler zusammentun, um das blutdürstige Reptil aus Compton zu vertreiben.“ (Splendid Film)

 

The Monster Project
Horrorfilm von Victor Mathieu. Mit Toby Hemingway und Justin Bruening.
FSK: ab 16 Jahren
Laufzeit: 95 min.
Veröffentlichung: 27. April 2018

„Dämonen, Vampire, Bestien: Um ihren Online-Horror-Channel noch bekannter zu machen, spüren die beiden Freunde Devon und Jamal drei Menschen auf, die behaupten von solchen Wesen besessen zu sein. Wenn das Böse vor laufender Kamera entfesselt werden kann, ist ihr Ruhm in der Horrorszene garantiert. Bei Mondfinsternis in einem einsamen Haus beginnen die Dreharbeiten… Für die Filmcrew wird es eine nervenzerfleischende Nacht des Grauens. Ob diese Monster echt sind oder nur die Einbildung von geistesgestörten, mörderischen Psychopathen, so viel ist sicher: es wird ein Kampf um Leben und Tod. Immer mit dabei: die Kamera, die jede Gräueltat filmt.“ (Pierrot Le Fou)

 

Kino:

Avengers: Infinity War
Superhelden-Film von Anthony Russo und Joe Russo. Mit Chris Hemsworth und Robert Downey Jr.
FSK: ab 12 Jahren
Laufzeit: 149 min.
Veröffentlichung: 26. April 2018

„Die ehemals stolzen Avengers sind tief gespalten. Nachdem es zum Bruch zwischen Iron Man und Captain America gekommen ist, herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände zwischen den Superhelden. Unter dem Dach der Vereinten Nationen ist es Tony Stark gelungen ein neues Heldenteam aufzubauen. Zu seiner Truppe gehören Spider-Man, Black Widow, Vision und War Machine. Doch auch Captain America konnte einige treue Anhänger um sich scharen. Zu diesem Zeitpunkt schlägt Thanos auf der Erde auf!“ (Disney)

 

A Beautiful Day
Mystery-Thriller von Lynne Ramsay. Mit Joaquin Phoenix und Dante Pereira-Olson.
FSK: ab 16 Jahren
Laufzeit: 89 min.
Veröffentlichung: 26. April 2018

„Ein junges Mädchen wird vermisst. Joe (Joaquin Phoenix), ein brutaler und vom eigenen Leben sowohl gequälter als auch gezeichneter Auftragskiller, startet eine Rettungsmission. Im Sumpf aus Korruption, Macht und Vergeltung entfesselt er einen Sturm der Gewalt. Vielleicht gibt es nach all dem Blutvergießen am Ende auch für Joe ein Erwachen aus seinem gelebten Albtraum…“ (Constantin Film)

„Tremors 7“ und Tremors-Serie in Vorbereitung

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Der neueste Eintrag in der Tremors-Reihe, „Tremors 6 – Ein kalter Tag in der Hölle“, ist noch nicht einmal erschienen (DVD- und BD-Veröffentlichungstermin ist der 31. Mai in Deutschland), da äußern die Universal Studios schon Interesse an einer weiteren Fortsetzung. Parallel wird an einer entsprechenden Fernsehserie mit Kevin Bacon und Fred Ward gearbeitet, die darin ihre Rollen aus dem ersten Teil des Franchises wieder aufnehmen sollen. In der Hauptrolle des siebten Films wird wieder Michael Gross zu sehen sein, der bisher in allen Tremors-Teilen mitgewirkt hat, und dessen Figur seit dem zweiten Sequel der zentrale Charakter ist.

Neuer „Doom“-Film in Planung

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Die Schauspielerin und Sängerin Nina Bergman („Catacombs“, „The Chemist“) gab über ihren Twitter-Account überraschend bekannt, dass sie in einer neuen Verfilmung des Kult-Computerspiels „Doom“ mitwirken wird. Die erste Adaption mit Dwayne Johnson in der Hauptrolle kam 2005 heraus und war mit einem Einspielergebnis von 55 Mio. Dollar bei 60 Mio. Produktionskosten ein Flop. Nun sollen die Dreharbeiten für einen zweiten Versuch in Bulgarien beginnen. Näheres ist noch nicht bekannt.

„Masters of the Universe“ soll Ende 2019 in die Kinos kommen

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Sony Pictures hat bekannt gegeben, dass Aaron und Adam Nee die Regie des neuen „Masters of the Universe“-Films übernehmen werden. Einem etwas größeren Publikum sind die Brüder mit ihrem Film „Band of Robbers“ bekannt geworden, der eine Neuinterpretation der Geschichte von Tom Sawyer und Huckleberry Finn darstellt. Nun nehmen sie sich der Actionfigur-Reihe von Mattel an, die bereits 1987 mit Dolph Lundgren verfilmt wurde. Am 18. Dezember 2019 soll He-Man erneut Eternia gegen die dunklen Mächte von Skeletor verteidigen.

Stephen Kings „Das Monstrum“ wird neu verfilmt

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Stephen Kings Buch „Das Monstrum“ („The Tommyknockers“) aus dem Jahr 1987 wird erneut verfilmt. Im Gegensatz zu der Mini-Serie von 1993, diesmal allerdings für die große Leinwand. Produziert wird das Projekt von „Es“-Produzent Roy Lee und von James Wan, dem Regisseur von u.a. „Saw“, „Insidious“ und „Conjuring“, der auch für diesen Horrorfilm eventuell im Regiestuhl Platz nimmt. Die Universal-Studios geben 2020 als Termin für den Kinostart an.

Monster- und Horrorfilme in dieser Woche

Heimkino:

Madre
Horrorthriller von Aaron Burns. Mit Daniela Ramírez und Matías Bassi. (Veröffentlichung: 29. März 2018)

„Madre“ ist Regisseur Aaron Burns zweiter Spielfilm. Zuvor war er hauptsächlich als Darsteller tätig, u.a. in „The Green Inferno“ und „Knock Knock“.
Eine schwangere Frau muss sich alleine um ihren autistischen Sohn kümmern, da ihr Ehemann geschäftlich in Asien unterwegs ist. Kurz davor einen Nervenzusammenbruch zu bekommen, tritt plötzlich ein philippinisches Kindermädchen in ihr Leben und hilft ihr. Doch die Frau scheint einen dunklen Plan zu verfolgen.
Bei dem Film handelt es sich um eine chilenische Produktion.

 

Mayhem
Horror-Action von Joe Lynch. Mit Steven Yeun und Samara Weaving. (Veröffentlichung: 29. März 2018)

Joe Lynchs Spielfilm-Debut war „Wrong Turn 2“. Danach folgte 2012 die Fantasy-Komödie „Knights of Badassdom“ und 2014 der Actionfilm „Everly“ mit Salma Hayek in der Hauptrolle.
Ein Virus, der die Menschen all ihre Hemmungen verlieren und ihre schlimmsten Impulse ausleben lässt, greift in einem Bürokomlex um sich. Ein gerade gefeuerter Anwalt muss um sein Leben kämpfen.
In einer Szene des Films sieht man zwei Angestellte, die Sex haben. Das ist nicht gestellt. Die beiden waren in einer Beziehung und hatten Sex vor der Kamera.

 

Flatliners
Horrorthriller von Niels Arden Oplev. Mit Ellen Page und Nina Dobrev. (Veröffentlichung: 30. März 2018)

Das Remake des gleichnamigen Films von 1990 ist bereits der achte Film des dänischen Regisseurs Niels Arden Oplev („Verblendung“, „Dead Man Down“), aber erst der zweite, den er in den USA drehte.
Fünf Medizinstudenten sind entschlossen herauszufinden, was nach dem Tod geschieht. Um hinter das Geheimnis zu kommen, führen sie bei sich einen künstlichen Herzstillstand herbei und reanimieren sich anschließend. Doch die Nahtoderfahrungen sind nicht das Einzige, was sie aus dem Jenseits mit zurückbringen.
Kiefer Sutherland, der im Original in einer der Hauptrollen zu sehen war, übernahm hier eine Nebenrolle.

Kino:

Unsane
Psychothriller von Steven Soderbergh. Mit Claire Foy und Juno Temple. (Kinostart: 29. März 2018)

Regisseur Steven Soderbergh war dreimal für den Oscar nominiert: Zweimal für die beste Regie (gleichzeitig für „Erin Brokovich“ und „Traffic“ im Jahr 2000) und einmal für das beste Drehbuch („Sex, Lügen und Video“, 1989), gewonnen hat er den Preis für „Traffic“.
In „Unsane“ fürchtet sich eine Frau vor einem Stalker. Als sie unfreiwillig in die Psychiatrie eingewiesen wird, scheint ihr Verfolger ihr auch dort aufzulauern – oder bildet sie sich alles nur ein?
Der Film wurde komplett mit der Kamera eines iPhones gedreht.

Lovecraft-Gedicht mit der Melodie von „Piano Man“ vertont

Der Sänger Julian Velard hat festgestellt, dass das Gedicht „Nemesis“ des genialen H.P. Lovecraft perfekt zur Melodie von Billy Joels „Piano Man“ passt:

Der Text lautet:

Thro’ the ghoul-guarded gateways of slumber,
          Past the wan-moon’d abysses of night,
     I have liv’d o’er my lives without number,
          I have sounded all things with my sight;
And I struggle and shriek ere the daybreak, being driven to madness with fright.

     I have whirl’d with the earth at the dawning,
          When the sky was a vaporous flame;
     I have seen the dark universe yawning,
          Where the black planets roll without aim;
Where they roll in their horror unheeded, without knowledge or lustre or name.

     I had drifted o’er seas without ending,
          Under sinister grey-clouded skies
     That the many-fork’d lightning is rending,
          That resound with hysterical cries;
With the moans of invisible daemons that out of the green waters rise.

     I have plung’d like a deer thro’ the arches
          Of the hoary primordial grove,
     Where the oaks feel the presence that marches
          And stalks on where no spirit dares rove;
And I flee from a thing that surrounds me, and leers thro’ dead branches above.

     I have stumbled by cave-ridden mountains
          That rise barren and bleak from the plain,
     I have drunk of the fog-foetid fountains
          That ooze down to the marsh and the main;
And in hot cursed tarns I have seen things I care not to gaze on again.

     I have scann’d the vast ivy-clad palace,
          I have trod its untenanted hall,
     Where the moon writhing up from the valleys
          Shews the tapestried things on the wall;
Strange figures discordantly woven, which I cannot endure to recall.

     I have peer’d from the casement in wonder
          At the mouldering meadows around,
     At the many-roof’d village laid under
          The curse of a grave-girdled ground;
And from rows of white urn-carven marble I listen intently for sound.

     I have haunted the tombs of the ages,
          I have flown on the pinions of fear
     Where the smoke-belching Erebus rages,
          Where the jokulls loom snow-clad and drear:
And in realms where the sun of the desert consumes what it never can cheer.

     I was old when the Pharaohs first mounted
          The jewel-deck’d throne by the Nile;
     I was old in those epochs uncounted
          When I, and I only, was vile;
And Man, yet untainted and happy, dwelt in bliss on the far Arctic isle.

     Oh, great was the sin of my spirit,
          And great is the reach of its doom;
     Not the pity of Heaven can cheer it,
          Nor can respite be found in the tomb:
Down the infinite aeons come beating the wings of unmerciful gloom.

     Thro’ the ghoul-guarded gateways of slumber,
          Past the wan-moon’d abysses of night,
     I have liv’d o’er my lives without number,
          I have sounded all things with my sight;
And I struggle and shriek ere the daybreak, being driven to madness with fright.